1.
Vor Beginn des Spiels werden 2 Parteien gebildet.
Zum Spiel sind zwei gedrechselte Holzkugeln
,
ein Pfahl und ein Holzhammer nötig. ( Für die
Kugeln wird das Holz von Hartriegel oder vom Strauch der Kornelkirsche
gebraucht.)
2.
Das Ziel wird festgesetzt, meist war es Hopperode, es kann
aber auch ein anderer markanter Punkt der Dorfumgebung sein.
3.
Das Los entscheidet, welche Partei rot oder blau, den 1. Schlag
hat.
Auf einem meterhohen Pfahl, (( der nach jedem Schlag an
die Stelle wo die Kugel liegen bleibt versetzt wird)),
liegt eine Kugel, die man mit Hilfe des Hammers so weit wie
möglich zu schlagen versucht. Dann kommt die 2. Partei
zum Schlag.
4.
Wo die Kugeln aufschlagen b. z. w . liegen bleiben wird der
Pfahl erneut in die Erde geschlagen.
5.
Der Vorgang wird solange wiederholt, bis das Ziel erreicht
ist.
6.
Die Kugel muss nun wieder zum Dorf zurück geschlagen
werden.,
Danach wird die Siegerpartei ermittelt.
7.
Zum Schluss gibt es noch einen Wettbewerb, wo der Kohlenmeister
ausgeschlagen wird.
Wer auf einen abgestecktem Feld am weitesten schlägt
ist für das Jahr der
Kohlenmeister.
8.
Nun endlich können die erhitzten Gemüter mit Gesang
in die Dorfschänke
( Dorfgemeinschaftshaus ) bei fröhlicher Runde ihren
Durst löschen.